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Battlefield 3: PS3-Spieler verklagen Electronic Arts
Die Sammelklage wurde von der Kanzlei Edelson McGuire eingereicht, berichtet die US-Gamingseite 'Kotaku'. Im Mittelpunkt der Klage stehen zwei Punkte: Zum einen ist es die Tatsache, dass der Wegfall der versprochenen Gratisversion zu spät angekündigt worden ist. Zum anderen wird EA vorgeworfen, dies nicht ausreichend breit kommuniziert zu haben – der Rückzug wurde nur über Twitter angekündigt, so dass viele Käufer dies vermutlich nie gesehen haben.


In der Klage wird Electronic Arts vorgeworfen, der kanadische Publisher habe absichtlich "tausenden Kunden ein Versprechen gemacht, das man nicht halten konnte und auch nie wollte." Damit habe man die Käufer der PS3-Version "in die Irre geführt und von ihnen profitiert."

Für US-amerikanische Verhältnisse recht ungewöhnlich ist die geforderte Entschädigung: Auf Rückfrage von 'Kotaku' sagten die beteiligten Anwälte, dass die Kläger nur die ursprünglich versprochene Ausgabe von Battlefield 1943 als Wiedergutmachung erhalten wollen.

Wie die Gaming-Seite betont, mag die Klage über ein Gratisspiel etwas überzogen klingen, was aber in diesem Fall nicht so zu sehen ist: So habe das Versprechen nach einem kostenlosen Bonus wie Battlefield 1943 sicherlich etliche Kunden dazu bewegt, auf "Kosten" der anderen Plattformen (also PC und Xbox 360) zur PS3-Version zu greifen. Entscheidend sei dabei auch die Tatsache, dass das Fehlen des Gratisspiels offiziell erst bekannt gegeben worden ist, nachdem viele Leute das Spiel bereits in den Händen hielten.


Ursprünglich hatte Electronic Arts bei der Spielemesse E3 2011 in Los Angeles angekündigt, dass man aufgrund einer guten Zusammenarbeit mit Sony allen Käufern der PS3-Version einen Download-Code für das im Juli 2009 erschienene Multiplayer-Spiel zur Verfügung stellen werde.
Quelle: • http://winfuture.de/ share